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20. Juni 2017 DIE LINKE. Essen

Nahverkehr: LINKE fordert Kurskorrektur und Ausbau des ÖPNV

Wolfgang Freye

Wolfgang Freye

Die Stadt Essen wird ihr Ziel verfehlen, bis 2035 den Anteil des Öffentlichen Personennahverkehrs auf 25 Prozent zu steigern. Diese Aussage des Verkehrsgutachters Mathias Schmechting ist keine Überraschung. Bereits im letzten Jahr hat der Gutachter darauf hingewiesen, dass mit der Variante Kontinuität nur ein ÖPNV-Anteil von 20,1 Prozent erreicht werden kann, gegenüber 19,6 Prozent aktuell. Deshalb hat sich die DIE LINKE immer für die Ausbauvariante eingesetzt.

„Wir fordern eine Kurskorrektur, denn der Rat der Stadt hat im September letzten Jahres die Weichen falsch gestellt“, so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss und im Lenkungsausschuss ÖPNV. „Statt einen deutlichen Ausbau des ÖPNV zu beschließen,  so wie wir es damals beantragt haben, hat die Große Koalition aus SPD und CDU nicht viel mehr als den Stillstand des ÖPNV beschlossen, dem die Gutachter jetzt eine nur eingeschränkte Leistungsfähigkeit bescheinigen. So wird Essen seine eigenen Klimaschutzziele nie erreichen, die zudem noch Grundlage für die Grüne Hauptstadt Europas sind.“

Nach Ansicht der Ratsfraktion DIE LINKE wären deshalb die 9,5 Mio. Euro Mehrkosten für die Ausbauvariante gut angelegtes Geld. Sie würden in einer vernünftigen Relation zum Nutzen stehen. Das ist längst nicht bei allen Ausgaben der Stadt Essen der Fall.

„Außerdem sollte noch einmal geprüft werden, wie die Bahnhofstangente schneller geplant und gebaut werden kann", so Wolfgang Freye abschließend.  „Wir sind nicht damit zufrieden, dass die wichtige Bahnhofstangente erst ab 2023 gebaut werden soll und damit vor 2025 nicht fertig wird. Auch die anderen Mängel, wie z.B. die unzureichende Anbindung von Stadtteilen, zu lange Abstände zwischen den Haltestellen und der schleppende Ausbau der Barrierefreiheit sollten noch einmal auf die Tagesordnung. Darüber hinaus müssen aus unserer Sicht auch die Zeiten abends und am frühen Morgen deutlich verbessert werden, um den ÖPNV gerade für jüngere Leute attraktiver zu machen.“

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