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27. April 2017 Michael Aggelidis, DIE LINKE. NRW

LINKE: Demonstrationsrecht verteidigen
Bayer in die Schranken weisen

Michael Aggelidis

Michael Aggelidis

Die NRW-LINKE ruft dazu auf, sich am morgigen Freitag (28. April) an den Protesten anlässlich der Hauptversammlung der Bayer-Aktionäre in Bonn zu beteiligen. Dazu erklärt Michael Aggelidis, Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN, der zugleich auf dem aussichtsreichen Listenplatz 6 zur bevorstehenden Landtagswahl antritt:

„Durch die Fusion von Bayer und Monsanto wird der sichere Zugang der Menschen zu Nahrungsmitteln massiv bedroht." Aggelidis weiter:

"Mit der Übernahme des Gentechnikriesen, der weltweit für seine skrupellosen Geschäftspraktiken bekannt ist, hat der globale Beutezug von Bayer eine neue Dimension erreicht. Bayer inszeniert sich etwa in Indien als Partner für die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft, obwohl der Konzern gleichzeitig in dieses Land hochgiftige Pestizide ohne entsprechende Warnhinweise exportiert– mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen für die Bauern“, kritisiert Aggelidis.

Dass die Behörden den begrüßenswerten Protest gegen die Hauptversammlung der Bayer-Aktionäre behindern, stößt auf das vollkommene Unverständnis des Linke-Politikers. So soll die Versammlungshalle weiträumig eingegittert und so eine „Konzern-Bannmeile“ geschaffen werden. Begründet wird das von Bayer mit einer angeblichen Terrorgefahr. Zugleich bringt der Konzern diese Argumentation demagogisch mit angeblich von den Protesten ausgehenden Sicherheitsrisiken in Verbindung.

„Ein Sicherheitsrisiko geht von den Multis Bayer und Monsanto und sicherlich nicht von den Konzernkritikern aus. Die Interessen von Bayer dürfen nicht über das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit gestellt werden. Wo kommen wir eigentlich hin, wenn Konzerne, Gerichte und Polizei demokratische und legitime Proteste behindern?“, fragt Aggelidis.

Die NRW-LINKE unterstützt explizit die von der Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) organisierten Proteste und fordert, die Behörden auf, die gegen die Demonstranten gerichteten Schikanen umgehend einzustellen.

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