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8. Juni 2017 DIE LINKE. Essen

Land muss Nachtflugverbot durchsetzen
Essener Landtagsabgeordnete in der Pflicht gegen Fluglärm

Wolfgang Freye

Wolfgang Freye

Angesichts neuer Spitzenwerte bei den Nachtlandungen am Düsseldorfer Flughafen sieht die Ratsfraktion DIE LINKE die Essener Landtagsabgeordneten in der Pflicht, sich verstärkt für eine Reduzierung des Fluglärms einzusetzen. Lärm und Schadstoffe führen zu gesundheitlichen Belastungen. Die geplante Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens von stündlich 45 auf 60 Flugbewegungen würde die Situation weiter verschärfen und darf von der neuen Landesregierung nicht genehmigt werden.

„Das Land sollte endlich schärfer gegen die ständigen Verstöße gegen die Nachruhezeiten vorgehen und auf ihrer Durchsetzung bestehen“, so Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Planungsausschuss. „Warum verlangt das Land nicht höhere Strafgebühren gegen solche Verstöße? Sie sind im Vergleich zu anderen Flughäfen in Düsseldorf niedrig und können mit wenigen hundert Euro von den Fluggesellschaften aus der 'Portokasse' bezahlt werden. Ein internationaler Flughafen in solchen Ballungsräumen ist immer schwierig und muss sich wenigstens an die Regeln halten.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE unterstützt die Forderungen der „Bürger gegen Fluglärm“ nach einem Lärmminderungskonzept u.a. mit Flugverboten bereits nach 22.00 Uhr und einer Ausweitung der Lärmschutzmaßnahmen. „Auch die Erstellung eines Luftverkehrskonzeptes unter Einbeziehung der Bürgerinitiativen könnte mit einer besseren Kooperation der NRW-Flughäfen für eine Entlastung in Düsseldorf sorgen“, so Wolfgang Freye abschließend.

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