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11. Mai 2017 DIE LINKE. Recklinghausen

Wem gehört der Stadtgarten in Recklinghausen?

Erich Burmeister

Erich Burmeister

Seit vielen Jahren besitzt ein Unternehmer ein Grundstück oberhalb des Hirschgeheges in Recklinghausen. Angeblich hat er es von der Stadt gepachtet. Im Nachgang stellt sich heraus, dass es keine eindeutigen Verträge gibt. Auf Nachfragen war von der Verwaltung zu erfahren, dass es mündliche Verträge gegeben hat die „per Handschlag“ besiegelt wurden. Mehr als Eigenartig! Die Fraktion DIE LINKE Recklinghausen ist mit den Informationen aus der Verwaltung nicht zufrieden.

Für die nächste Ratssitzung (Juni 2017) wir die Fraktion einen entsprechenden Antrag stellen um die Eigentumsfragen im Stadtgarten in Recklinghausen eindeutig zu klären.

Wir möchten wissen zu welchen Konditionen dort Verträge abgeschlossen wurden? Wie hoch sind die Einnahmen?

Welche Grundstücke sind noch an andere Anwohner verpachtet? Wie sehen die Verträge aus?
Wie wird die Nutzung des Tennisclubs am oder im Stadtpark bewertet?
Wie sehen die Pachtverträge zur Nutzung der Stadtparks Anteile aus?

Im ehemaligen Hirschgehege engagiert sich z.Z. der Erlebnispädagoge Olaf Alitz. Er arbeitet mit Kindern und Jugendlichen bevorzugt in der Natur. Dafür hat er von der Stadt das Hirschgehege gepachtet. Seit langem lag dort alles brach und Olaf Alitz hat es erstmal das Gelände von dem vielen Unrat befreit.
Die ersten Veranstaltungen mit den Kindern bestanden in den Möglichketen Unterstände bauen, kleine Lagerfeuer, jeder konnte sich einbringen und zeigen, was er eigentlich kann. Alles im Einklang mit Natur und Umwelt. Das Konzept war von der Stadt genehmigt. Doch dann machte sie zunehmend Probleme. Gerne hätte Alitz einen Zaun ums Gehege gesetzt - wie früher! Geht nicht, sagte die Stadt. Dafür bräuchte er eine Baugenehmigung. Jetzt hat er sogar eine Abmahnung bekommen, wegen illegalen Hüttenbaus!

Mitglieder der Fraktion DIE LINKE haben sich dort umgesehen: keine Hütten, lediglich kleine Konstruktionen aus Ästen und Brettern. Kein Grund für eine Abmahnung, sondern eher eine Belobigung wäre angebracht. Aber oben, am Ende des Hirschgeheges, ist eine Baum- und Strauch-freie Zone. Ein rechteckiges Grundstück, vielleicht 800 m² groß. Der Rasen sauber gemäht, drum herum ein hoher Zaun aus Stahl. Zwei Villen grenzen an das Grundstück. Sie gehören stadtbekannten Unternehmern. Grundstücke in allerfeinster Lage. Mit dem Zaun will anscheinend halten das Stadtgarten-Volk auf Distanz halten.
Besonders ein Villen-Eigentümer beschwert sich immer wieder über die da unten. Ihn stören die Kinder und Jugendlichen im Hirschgehege.

Der andere Villen-Eigentümer ist der, der das städtische Parkgrundstück in Besitz genommen hat. Nach unseren Recherchen ist diese Landnahme in keinem Ausschuss noch im Rat behandelt worden. Es liegt kein Beschluss vor der diese Landnahme rechtfertigt. Ähnliches scheint es auch in der der Nähe des Planetariums zu geben.

Auch dort steht ein illegaler Zaun. Sollten sich alle diese Vermutungen bestätigen muss die Verwaltung sofort handeln!

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