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12. August 2015 DIE LINKE. Aachen

Nahverkehrsplan - LINKE für schnellere Erneuerung der Busflotte

Andreas Müller

Andreas Müller

Aachen läuft Gefahr, den Bus zu verpassen, der die Stadt in eine Zukunft mit besserer Luft befördert. Wie schon bei der Debatte um den Luftreinhaltungsplan drohen nun auch im Nahverkehrsplan halbherzige Bekenntnisse zur Erneuerung der Busflotte. Der Plan soll morgen im Mobilitätsausschuss beschlossen werden.

Im umfangreichen Beschlussentwurf wird, wie schon beim Luftreinhalteplan mit zwei Alternativen gearbeitet. Entweder bis 2018 insgesamt 89 neue Busse mit dem neuesten Abgasstandard "Euro 6" oder nur 60 bis 2017 und danach sogar eine Beschränkung des Neukaufs. "Nur mit Variante Eins schaffen wir es, dass 2018 ausschließlich Busse mit Standard "Euro 5" oder besser im Bestand der ASEAG sind", erklärt Andreas Müller, verkehrspolitischer Sprecher der LINKEN. "Und darum gehört auch nur diese Variante in den Nahverkehrsplan."

Sorgen machen den LINKEN auch die Busse der Subunternehmer, die von der ASEAG zahlreich eingesetzt werden. Bei diesen Bussen handelt es sich in der Regel um ausrangierte Busse anderer Verkehrsunternehmen, auch der ASEAG. Müller: "Es nutzt wenig, wenn die ASEAG alte Busse mit schlechten Abgaswerten ausrangiert und sie dann gleich wieder anmietet."

Daher unterstützt die LINKE ein finanzielles Anreizsystem für die Subunternehmer, auch ihre Busse zu erneuern. Stutzig machte die LINKEN die dafür gewählte Formulierung im Entwurf des Nahverkehrsplans. Ein solches Anreizsystem soll jetzt nur noch "von der Stadtverwaltung angedacht" werden. Andreas Müller wird da skeptisch: "Wenn es schon so schwammig formuliert ist, wird da nie was draus", fürchtet er.

Die LINKE wird daher drei Änderungen beantragen:

  1. Nur die weitergehende Variante kommt in den Nahverkehrsplan.
  2. Das Anreizsystem für Subunternehmer wird verbindlich beschlossen.
  3. Die Zahl der Anmietungen von Bussen wird kontinuierlich gesenkt.

Letztes, so Müller, komme neben der Umwelt auch den Busfahrern zugute, die dann wieder vermehrt nach dem Tarif der ASEAG bezahlt würden.

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