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26. März 2015 Hans-Werner Elbracht, Liinksletter

BUND: NRW-Klimaschutzziele nur durch vorzeitigen Braunkohleausstieg erreichbar

Im Oktober 2014 berichteten wir über die BUND-Initiative: „Keine Subventionen für Klimakiller-Kraftwerke“. Warum Klimaschutz und Energiewende die schnelle Stilllegung der klimaschädlichsten Kraftwerke erfordern. Der BUND schlug einen Abschaltplan vor, der eine Laufzeitbegrenzung für die ältesten Braunkohleblöcke bis 2020 vorsah, wonach alle Kraftwerke älter als 35 Jahre bis 2016 stillgelegt werden.“ Dies beträfe vor allem die RWE-Kraftwerksblöcke im Rheinland, die zum Teil seit 1964 in Betrieb sind. Jetzt legt der BUND nach: „NRW-Klimaschutzziele nur durch vorzeitigen Braunkohleausstieg erreichbar“

Das ist das Ergebnis eines vom NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beim Öko-Institut e.V.  Freiburg in Auftrag gegebenen Gutachten.
In den heute genehmigten Tagebauen liegt noch eine Braunkohlevorrat von knapp 3 Milliarden Tonnen. „Davon müssen je nach Szenario zwischen 1,4 und 2,5 Milliarden Tonnen im Untergrund bleiben. Ansonsten werden alle Klimaschutzziele verfehlt“, sagte der BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen. Für den Tagebau Garzweiler fordert der BUND daher einen Abbaustopp vor der Autobahn A 61 (so genannte „Drittel-Lösung“).
Auch der Tagebau Hambach müsse massiv verkleinert werden. Dessen Fortführung von 2020 bis 2030 hat das Land NRW unlängst genehmigt und damit den Abbau von 450 Millionen Tonnen Braunkohle zugelassen. Gegen die Genehmigung hat der BUND Klage eingereicht. Insgesamt will RWE dort noch etwa 1,5 Milliarden Tonnen Braunkohle fördern. Zum Erreichen der NRW-Klimaschutzziele dürften aber nur noch zwischen 200 bis 700 Millionen Tonnen Hambach-Kohle verfeuert werden

Studie Öko-Institut Freiburg im Auftrag des BUND NRW: Braunkohleausstieg NRW: Welche Abbaumengen sind energiepolitisch notwendig u. klimapolitisch möglich?

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