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DIE LINKE. NRW

Atomausstieg bleibt Handarbeit!

DIE LINKE. NRW ruft zur Teilnahme an der Anti-Atom-Demonstration am kommenden Sonntag, 30. Januar, in Jülich auf. Dazu erklärt Hubertus Zdebel, Landessprecher DIE LINKE. NRW:

"Auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich lagern 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem stillgelegten Forschungsreaktor. Der Vorstand des Forschungszentrums plant die Castoren mit einer ganzen Serie von Transporten ins Brennelementezwischenlager nach Ahaus zu bringen. Dazu sind über einen Zeitraum von weniger als zwei Jahren mindestens 76, unter Umständen aber bis zu 152 LKW-Transporte von Jülich nach Ahaus erforderlich. Die schwarz-gelbe Bundesregierung befürwortet das.            

DIE LINKE lehnt die Verlagerung der Castoren von Jülich nach Ahaus ab. Atommüllverschiebung löst kein Problem und wer AKWs immer weiter laufen lässt, wird im Atommüll ersticken! Auch der Landtag hat sich mit Unterstützung der LINKEN eindeutig dagegen positioniert.

Nun ist es an der Bundesregierung als Mehrheitsanteilseignerin des Forschungszentrums die Transporte nach Ahaus abzusagen und eine weitere Lagerung in Jülich zu ermöglichen. Aber die Bundesregierung mit Atomminister und CDU-Landesvorsitzender Röttgen an der Spitze hält an dem Ziel fest, das Zwischenlager Ahaus zu einem der größten zentralen Atommülldeponien Deutschlands zu machen.

Am Sonntag in Jülich wollen wir deutlich machen: Die Bevölkerung will den Atomausstieg und keine Milliardengeschenke an die Atomkonzerne. Wir müssen weiter entschieden Druck machen gegen die Atompolitik der Bundesregierung sowie für den konkreten Atomausstieg in NRW:  Der abgesagte Export der 951 Brennelemente von Ahaus in das radioaktiv verseuchte russische Atomkombinat Majak zeigt, wie erfolgreich Protest sein kann.

Atomausstieg bleibt Handarbeit! Castor stoppen! Atomkraftwerke jetzt abschalten! Auf nach Jülich!


Mitmachen!

Michael

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