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DIE LINKE. NRW

Aufhebung der Betriebsgenehmigung für UAA in Gronau gefordert

DIE LINKE. NRW erwartet endlich ein schärferes Vorgehen der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf gegen die Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau. Die Betriebsgenehmigungen müssen aufgehoben und die zahlreichen, hochgefährlichen Urantransporte von und nach Gronau sollen verboten werden, bevor es erneut zu einem ernsten Störfall kommt. Dazu erklären Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, LandessprecherInnen DIE LINKE.NRW:

Die rot-grüne Landesregierung wird ihrer Verantwortung nicht gerecht. Nach dem verheerenden Atom-Gau in Fukushima will sie zwar jetzt per Bundesratsinitiative die Rücknahme der Laufzeitverlängerung und die Stilllegung der Altkraftwerke erreichen.  Aber der konkrete Atomausstieg in NRW findet nicht statt und trotz rot-grüner Regierung geht die Atompolitik in NRW in den Atomanlagen in Gronau, in Krefeld und Duisburg, in Ahaus und in Jülich weiter, als ob nichts geschehen wäre.

Insbesondere fordert DIE LINKE die Aufhebung der Betriebsgenehmigungen und sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau(UAA). Deren Kapazität wurde in den vergangenen Jahren aufgrund einer noch unter rot-grün 2005 erteilten     Ausbaugenehmigung massiv erweitert. Laut BBU erinnern die Störfälle bei der UAA im vergangenen Jahr zunehmend an die Pannenserien bei den Hanuer Atomanlagen, die letztlich stillgelegt wurden.
Der Gronauer Urananreicherer Urenco und die Miteigentümer RWE und  E.ON (mit jeweils 16,5 Prozent) mussten inzwischen einräumen, dass Urenco auch den Fukushima-Betreiber Tepco mit angereichertem Uran für Brennelemente versorgt. Die Transporte laufen aus den Urenco-Anlagen Almelo/NL und Capenhurst/GB. Aus Gronau wird der japanische AKW-Betreiber Kansai beliefert. Wir fordern wir von der Düsseldorfer Landesregierung und der Bundesregierung umgehend ein Exportverbot für Uran aus Gronau sowie die sofortige Stilllegung der UAA!


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