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Schadstoffbelastung des Trinkwasser durch Gülleimport aus Holland

Im Kreis Heinsberg schlagen die Wasserwerke Alarm! Die Messergebnisse aus verschiedenen Brunnen im Raum Heinsberg belegen schon seit Jahren steigenden Nitratgehalt im Grundwasser. Verantwortlich dafür ist unter anderem der Gülletransport aus Holland.

"Gutes Grundwasser ist die ideale Voraussetzung für gutes Trinkwasser. Bei einer Gefährdung müssen wirksame Maßnahmen gegen die weitere Belastungen ergriffen werden. Eine der wichtigen Maßnahme ist die Überwachung der Gülletransporte", so Hamide Akbayir, umweltpolitische Sprecherin DIE LINKE. NRW.

Das Landeskabinett beschloss diese Woche ein Programm zur Verbesserung der Gewässergüte. Darin ist vorgesehen, Milliarden für die Verbesserung des Grundwassers auszugeben. Nicht verständlich ist aber, dass gleichzeitig in großen Mengen Gülle aus Holland importiert werden.
 
Im vergangenen Jahr haben die Niederländer über 2 Mio. Tonnen Dünger nach Deutschland exportiert, 90% davon in die Grenzregion NRW. Vor allem im Kreis Heinsberg sollen erhöhte Nitratbelastungen durch Dünger nachgewiesen worden sein. Nicht nur das oberflächennahe Grundwasser, sondern auch die Trinkwasserschichten werden zunehmend verseucht. Schuld daran ist die zusätzliche Gülle aus Holland, sagen die Experten.

Trotzdem sieht der CDU-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg keinen Grund, die Exporte aus den Niederlanden einzudämmen. Wir fordern deshalb mehr Überwachung für Gülle-Transporte, um illegale Transporte zu verhindern.


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