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22. Mai 2013

Anti AKW Aachen / Bündnis  

Die 3-Länderdemo auf dem 3Ländereck wird nach Beschluß des Aachener
Anti-AKW-Bündnis vom Mittwoch erst dann stattfinden, wenn Tihange2 und
Doel3 tatsächlich wieder angefahren werden: falls diese Nachricht bis zu
einem Mittwoch eintreffen wird, am darauf folgenden Samstag, falls an
einem Donnerstag oder Freitag am Samstag der darauffolgenden Woche. Im
Zweifelsfall auf www.anti-akw-ac.de gucken.

Gesucht werden noch Freiwillige für eine bestimmte Aktion vor Ort:

Näheres: Bitte bei mir melden 
Grüße, Martina - Mail: Mitglieder-ak-umwelt@dielinke-aachen.de



Anti-Atom-Ereignisse in NRW

23 Mai 2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

diese Woche drängen sich die Anti-Atom-Ereignisse. Deshalb hier die
wichtigsten
News für NRW im Überblick:

1. Plutonium-Transport
Die 12 MOX-Brennelemente sind gestern laut EON und Polizei im AKW Brokdorf
eingetroffen - die Landesregierung hatte den Transit gebilligt, genau
wie die
rot-grünen Landesregierungen in Niedersachsen, Bremen und
Schleswig-Holstein. Es
ist ein Unding, wie wenig diese Landesregierungen gemeinsam versuchen,
diesen
brandgefährlichen Atommülltourismus abzustellen.

Heute gab es in der Hamburger HafenCity eine spektakuläre Kletteraktion
gegen
den Plutonium-Transport und gegen die Urantransporte von/nach Gronau und
Lingen
via Hamburg.


2. Jülicher Castoren
Nun ist es amtlich: Das BfS teilte mit, dass die Lagerungs-Verlängerung
für die
152 Castoren nicht mehr fristgericht zum 30. Juni erteilt werden kann,
wegen
"der fehlenden fachlichen Tiefe" der Antragsunterlagen aus Jülich. Für die
Hauptgesellschafter, Bundes- und Landesregierung, ist das ein
Offenbarungseid,
schließlich steht diese Genehmigungsfrist seit genau 20 Jahren (!!)
fest. Und
was macht die Landesregierung? Sie bastelt an einer Not-Verordnung, um die
genehmigungsfreie Zeit irgendwie zu überbrücken. Doch der WDR
spekuliert, dass
auch diese Not-Verordnung womöglich von AnwohnerInnen aus Jülich juristisch
durchaus anfechtbar ist.

Außerdem meldet Westcastor, dass der inzwischen favorisierte Export in
die USA
ziemlich unsicher ist, weil die USA angeblich gar nicht so scharf auf die
Castoren sind. Und nach dem Brand der Atlantic Cartier in Hamburg sind die
Gefahren des Seetransports nochmal sehr deutlich geworden.

Außerdem: Die Probleme mit den 152 Castoren in Jülich sind nur ein
Vorgeschmack
auf das, was auf alle Zwischenlagerstandorte früher oder später zukommt.
Denn es
gibt keine sichere "End"-Lagerung, wohin soll der Atommüll nach der
"Zwischen"-Lagerung also hin?? Darauf gibt es bislang keine überzeugenden
Antworten - und wird es womöglich auch bei intensiver Neusuche nicht
geben. In
Gronau wird deshalb ja versucht, den Uranmüll als "Wertstoff" einfach
wegzudefinieren. Doch er liegt real in Gronau, Frankreich und Russland,
wo er
vor sich hinrottet.


3. Gronau-Russland am 26.5. in der ARD
Und genau zu diesem Thema zeigt die ARD am jetzigen Sonntag, 26. Mai, um
17.30
Uhr in der Reihe "Gott und die Welt" eine Doku über den Gronauer Uranmüll
in
Angarsk und die Auswirkungen der Uranverarbeitung und Uranlagerung dort
auf die
Menschen. U. a. geht es um den neunjährigen krebskranken Nikita. Der
Film wurde
maßgeblich vom Mönchengladbacher Friedensforum mitinitiiert.

Das Erste : gott-und-die-welt/sendung/wdr/26052013

4. 25.5. Angela Merkel in Münster
Samstagmorgen ist übrigens Angela Merkel in Münster und trägt sich ins
Goldene
Buch der Stadt ein. Ab 9.30 Uhr gibt es am Prinzipalmarkt eine
Gegenkundgebung
verschiedener Gruppen. Eine gute Gelegenheit auch die Forderung nach
sofortiger
Stilllegung der UAA Gronau sowie des AKW und der Brennelementefabrik Lingen
deutlich kundzutun.


5. Lako, DU 30. Juni
Außerdem laden wir nochmals zur Anti-Atom-Landeskonferenz am 30. Juni nach
Duisburg ein.


Atomfeindliche Grüße
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, SOFA Münster

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